Damit junge Menschen bleiben

Nach Ausbildung und Studium packen immer mehr junge Menschen die Koffer. Das trifft uns alle: Wenn die Jugend geht, fehlen morgen die Fachkräfte in Kitas, Pflege und Wirtschaft. Ich trete an, damit der Umzugskarton im Keller bleibt und auch noch unsere Kinder und Enkel hier gerne leben.

Meine Themen:

Bezahlbarer Wohnraum
Benjamin Cloke kritisiert die "schlimmste Straße" in Hildesheim und vermisst mit einem Zollstock ein Schlagloch.

Von 2018 bis 2023 hat sich die Anzahl an gefördertem Mietwohnraum in Hildesheim um knapp ein Drittel verringert (Von 1.283 auf 898). In den Jahren 2018 und 2020 kam sogar nicht eine einzige neue geförderte Wohnung hinzu. Gleichzeitig steigen die Mieten immer weiter. Wer heute in Hildesheim eine Wohnung sucht zahlt deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren.

  • Deutlich mehr sozialer Wohnungsbau, statt weiter zuzusehen, wie der Bestand schrumpft
  • Den Ausbau des Wasserkamps als Schlüsselprojekt nutzen, um gezielt Studierenden- und Azubi-Wohnen zu schaffen
Ein lebendiges Hildesheim auch für junge Menschen
Benjamin Cloke steht am Kulturcampus in Hildesheim und blickt in die Ferne.

Hochkultur wird in Hildesheim gut gefördert. Die letzten verbliebenen Subkultureinrichtungen – wie die KuFa – kämpfen dagegen ums Überleben. Wer jung ist und Räume für eigene Kultur sucht, findet in Hildesheim immer weniger davon. Das ist ein Grund, warum viele nach der Schule, der Ausbildung oder dem Studium in größere Städte ziehen: Sie suchen dort, was ihnen hier fehlt. Ich setze mich deshalb für ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot ein.

Aus dem "Nähe Hannover" soll wieder ein "Hildesheim" werden.

Gute Ausbildungs- und Arbeitsplätze

Wer keine Perspektive vor Ort sieht, zieht weg – für die Ausbildung, das Studium oder den ersten Job. Industriegrößen wie Bosch und andere Unternehmen in Hildesheim haben heute nicht mehr die Kapazität, so vielen jungen Menschen eine Ausbildung und echte Karrieremöglichkeiten zu bieten wie früher. Als Servicetechniker für Gebäudeautomation weiß ich aus eigener Erfahrung, wie entscheidend gut ausgebildete Fachkräfte, moderne Unternehmen und eine funktionierende Infrastruktur für eine Stadt sind. Deshalb möchte ich:

  • Die Zusammenarbeit mit örtlichen Betrieben stärken und mehr Ausbildungsplätze fördern
  • Neue Unternehmen für Hildesheim gewinnen, um Arbeitsplätze und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern
  • Investitionen in unsere Infrastruktur voranbringen

Am 13. September Ben Cloke in den Stadtrat wählen.

Über mich

  • Servicetechniker für Gebäudeautomation
  • 22 Jahre alt
  • Kandidat für den Stadtrat für den Wahlbereich Hildesheim Süd (Itzum-Marienburg, Marienburger Höhe/Galgenberg, Ochtersum)
Hildesheim muss den Anspruch haben, wieder Großstadt sein zu wollen
Benjamin Cloke