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Leiharbeit ohne einen gerechten Mindestlohn ist Sklavenarbeit!

30. Januar 2010 0 Kommentare

Unsere Ökonomie tendiert immer weiter zu unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Die Leiharbeit an sich ist schon schlimm genug und ohne einen gerechten Mindestlohn wird diese erst Recht zur Sklavenarbeit.

Nicht mehr nur im Niedriglohnbereich vermitteln Zeitarbeitsfirmen Tätigkeiten, es geht schon weiter in höhere Sektoren.
Die Firmen freuen sich, da sie ihre Gewinne maximieren können, während die ArbeiterInnen immer noch darauf warten, dass sie jemals eine Festanstellung erhalten.
Die Firmen haben des Weiteren noch einen weiteren Grund sich zu freuen, da die Zeitarbeit an den Tarifvertrag der Zeitarbeitsfirma gebunden ist. In den meisten Fällen können die ArbeiterInnen schnell und ohne Entschädigung entlassen werden. Außerdem werden sie in der Firma in der sie arbeiten meistens unter Tarif bezahlt. Diese Umstände sollten jedem bewusst sein, denn ein Leiharbeiter der die gleiche Arbeit verrichtet wie ein Festangestellter, verdient doch deutlich weniger.
Dieses System der Ausbeutung, wie das jüngste Beispiel Schlecker zeigt, muss sofort gestoppt werden, auf Grund der unmenschlichen Arbeitsbedingungen.
Da die Leiharbeit so schnell wohl nicht abzuschaffen ist, sollte man wenigstens einen gerechten Mindestlohn einführen oder die Regelung treffen, dass der Leiharbeiter genauso wie die Festanstellung bezahlt wird.

 

Ein Kommentar von Daniel Aschermann
 


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